Marokko 2004/2005
oder die abenteuerliche Fahrt mit Survival-Touhrs in einem Convoy nach Marokko

Teil VIII

wenn jemand geglaubt hat, daß das schon alles war, den muß ich leider enttäuschen... Survival-Touhrs war weiter am Rollen...! Wir hatten gerade durchgeatmet, daß wir über dem marokkanischen Zoll waren, und sind dann an den Zoll zwischen Ceuta und Spanien gekommen. Dort mußten wir auf die Fähre warten...



und was passiert da?



????? ?!?!?!?!? !!!!!!!!!!

Leider hatte ich schon wieder das Glück, als erster an der Fähre zu stehen und auf die Fähre zu warten. Michl und Kujo hinter mir, Uli, Steff und Sandra haben die Fähre vor uns noch erwischt, da die Zollabfertigung heute lange dauerte. Ich stehe also so da, schaue in den Rückspiegel und was sehe ich da??? Der Drogenhund vom spanischen Zoll schlägt am Auto vom Kujo an....!!!!! Das erste, das mir durch den Kopf schießt: Hört das eigentlich gar nicht mehr auf??? Langsam und gefaßt und wieder mal mit dem Schlimmsten rechnend bin ich ausgestiegen. Im gleichen Augenblick hat Michl das auch gesehen und ist auch ausgestiegen. Wir zwei sind total ungläubig dagestanden und haben geschaut, was der Hund so macht.

Kujo hat den Eindruck gemacht, als würde er gar nicht wissen was los ist und hat mit den Schultern gezuckt. In dem Augenblick ist auch schon der Zöllner gekommen und fängt an, in Kujos Ersatzrad zu kruschteln.

Ich wußte nicht, was ich jetzt lieber gemacht hätte, entweder weglaufen, im Boden versinken, ich habe einfach nur gedacht, daß wir jetzt halt hier in den Knast wandern, nachdem wir den letzten Zoll heute schon überstanden hatten.

Irgendwie muß der Zöllner wohl unseren Gesichtern angesehen haben, wie´s uns zumute ist, ist auf uns zugelaufen und hat uns beruhigt. Der Hund ist in Ausbildung und er hat das Hasch da reingelegt. Ich wußte echt nicht mehr, wo mir der Kopf steht..., ob wir lachen oder schimpfen sollten. Mann, ist mir das Herz in die Hose gerutscht! Als wir uns wieder beruhigt hatten, haben wir den Zöllner gefragt, ob er das Spielchen an der Natalie wiederholen würde und ob wir das fotografieren dürften, und er willigte ein. Darum gibt es auch überhaupt Fotos von der Aktion...

Dann ging es endlich mit der Fähre wieder...

aufs europäische Festland, was im Marbella fleißig begossen werden mußte. Dieses Mal hatten wir es mehr wie verdient,...

außerdem hatte Kujo heute Nacht Geburtstag.

Durch´s spanische Festland ging es weiter...

über Madrid, wo wir an einem tollen Restaurant...

übernachtet haben, in die Pyrenäen.

Hier gab es dann die kälteste Nacht in unserem...

Urlaub. Der Fluß war fast komplett...

zugefroren und wir versuchten, Steine durch...

das Eis zu werfen. Erfolg siehe Bild...!

Wir haben dann ein Lagerfeuer gemacht,...

und bald wurde es seeeeehr warm ;-)!

Am nächsten Morgen war der Diesel beim Uli...

eingefroren, so daß sich die Abfahrt wieder einmal verzögerte. Irgendjemand wollte glaub nicht, daß wir heimkommen...

hier noch in Spanien,...

noch kurz durch den Tunnel,...

und schon waren wir wieder in Frankreich.

Bleibt uns noch, den traumhaft schönen

Campingplatz in der Schweiz zu erwähnen,...

und trotz allen Zwischenfällen haben wir pünktlich am Samstag, den 15.01.05 unsere Survival-Touhrs daheim beendet. Wir haben alle Fahrzeuge wieder heil heimgebracht, auch wenn wir selber zeitweise nicht mehr daran glauben wollten.

Dieser Urlaub hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, daß man gerade in solchen Ländern in einer Gruppe unterwegs ist. Wir haben selbst nicht geglaubt, daß es in einer so großen Gruppe, wie wir es zeitweise waren, so gut gehen kann, und trotz oder vielleicht auch wegen den ganzen Vorkommnissen war dieser Urlaub sehr lehrreich und einfach ein Traum.

 

Vielleicht haben aber auch diese ganzen Vorkommnisse die Gruppe so zusammengeschweißt, allerdings hat auch jeder einzelne zu dem Gelingen dieses absolut ungewöhnlichen Urlaubs beigetragen. Leider ist gegen Schluß hin aus meinem Bilderbericht doch auch mehr ein Reisebericht geworden, aber vieles in diesem Urlaub lies sich einfach auch nicht fototechnisch festhalten.

zum Schluß noch die tolle Begrüßung in Neu-Ulm

Survival-Touhrs ist auch in der Gruppe Süd weitergegangen, die sich in Mauretanien in einem Minenfeld festgefahren haben. Sie sind aber wieder heil rausgekommen, und wir möchten ihnen auf diesem Weg mitteilein, daß wir täglich an sie denken. Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß auf eurer Tour, übertreibt nicht so und passts gut auf euch auf, damit wir mal wieder gemeinsam eine Reise unternehmen können.

03.03.2005

Charly wurde bei einem Überfall in Mali angeschossen. Sie hatten trotzdem noch Glück im Unglück, mehr dazu aber auf der Homepage von Charly und Sylvia auf www.4x4expedition.com

Weitere Berichte/Internetseiten von unserem Urlaub auf folgenden Seiten:

www.afrika-virus.de und www.magirus120.de